Referenz · Öffentlicher Sektor

Energiemonitoring auf Ebene der Trafostationen

Kunde
Agrokomplex NitraMessegelände, staatlicher Sektor
Projektziel
Integration einer Untermessung
16
Anzahl Messstellen
32
Anzahl installierter Geräte
Energiemonitoring auf Ebene der Trafostationen, aus der Umsetzung

Wie es verbunden ist

Lösungsschema

Vereinfachtes Schema nach der Projektbeschreibung.

  1. 01 · Messung

    Messgeräte in den Trafostationen

    • Strom
    • 16 · anzahl messstellen
    • 32 · anzahl installierter geräte
  2. 02 · Übertragung

    Modbus RTU · WLAN-Zugangspunkte

  3. 03 · Netzwerk

    Eigenes VLAN über VPN-Tunnel

  4. 04 · System

    Zentrales System

    • Datenvisualisierung
    • Auswertung der reservierten Kapazität (MRK)

Projektüberblick

  • Vorhandene Infrastruktur
  • Modbus RTU
  • Konfiguration und Datenerfassung

Für unseren Kunden aus dem staatlichen Sektor, der ein ausgedehntes Messegelände verwaltet, haben wir eine fortschrittliche Untermessung elektrischer Energie integriert. Hauptziel war ein detaillierter Überblick über den Verbrauch in mehreren Gebäuden und Objekten, die im Laufe des Jahres für verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen vermietet werden. Genaue Daten zum Energieverbrauch sind nämlich unerlässlich, um die Betriebskosten zu optimieren und den Energieverbrauch effizient zu steuern.

Die technische Lösung beruht auf Messeinheiten im Niederspannungsteil (NS) der Trafostationen. Dieser Ansatz ermöglicht die Messung elektrischer Energie auf detaillierter Ebene, sodass sich der Verbrauch in den einzelnen Teilen des Geländes genau erkennen und analysieren lässt.

Umsetzung

  • Erfolgreiche Datenerfassung
  • Datenvisualisierung
  • Verbrauch und Auswertung der MRK

Insgesamt haben wir 14 Messgeräte implementiert, die das Industrieprotokoll Modbus RTU nutzen. Diese Einheiten sind an ein eigenes VLAN angeschlossen, wobei die Kommunikation auf physikalischer Ebene drahtlos über WLAN-Zugangspunkte (Access Points) läuft. Das eingerichtete VLAN ist zudem über einen VPN-Tunnel angebunden, was eine sichere und stabile Datenübertragung zwischen den Messgeräten und dem zentralen System gewährleistet.

Bei der Umsetzung mussten der technische Zustand der älteren Trafostationen und der durchgehende Betrieb des Geländes berücksichtigt werden. Deshalb haben wir einige Installationsarbeiten auch nachts ausgeführt, um Abschaltzeiten und Auswirkungen auf den Tagesbetrieb gering zu halten. Teil des Projekts waren auch die Kalibrierung und Konfiguration der Messgeräte, um eine möglichst hohe Genauigkeit der Messwerte zu erreichen.

Ergebnisse

Für die Verarbeitung und Visualisierung der gewonnenen Daten entstand ein umfassendes Softwaresystem, das den Benutzern einen Online-Überblick über den Zustand des Stromnetzes gibt. Neben dem Monitoring bietet es auch Analysefunktionen zur Prognose der Verbrauchsentwicklung und zur Überwachung der MRK (maximal reservierte Kapazität) in 15-Minuten-Intervallen. So kann das Unternehmen in Echtzeit auf Änderungen der Netzbelastung reagieren und sicherstellen, dass die mittlere bezogene Leistung die vereinbarten Grenzwerte nicht überschreitet, was zu niedrigeren Kosten und einer effizienten Steuerung der Energieressourcen beiträgt.

Aus der Umsetzung

Fotos aus dem Projekt

5 Aufnahmen direkt von der Installation.

Kontakt

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